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Herren 2 unterliegen Jettenbach hauchdünn 71:72

Geschrieben von: Dominik Stieler.

Eine bittere 71:72 (45:38) – Heimschlappe musste die 2. Herren der White Wolves am Sonntag verkraften. Obwohl die ersten beiden Spiele verloren wurden und die Gäste aus Jettenbach mit zwei Siegen anreisten, rechnete man sich gute Chancen aus. Immerhin verstärkten Eduard Raab und Alexander Kanygin das Team, das weiterhin den Ausfall von Centerspieler Nikolai Unmuth verkraften muss.

 

So erwischten die Wölfe auch einen passablen Start, nach sieben schnellen Punkten von Dominik Baier führte man mit 11:7. Die in den vergangenen Spielen eklatanten Reboundprobleme konnten allerdings nur streckenweise abgebaut werden. So hielt sich Jettenbach gut im Spiel und war nach dem ersten Viertel in Schlagdistanz (26:19).

Mitte des zweiten Abschnitts stellten die Gäste auf eine Zonenverteidigung um, und diese sollte den White Wolves für den gesamten Rest des Spiels enorme Probleme bereiten. Die Ballverluste häuften sich, nur sehr selten lief der Ball flüssig durch die Reihen. Dennoch hielten sich die Gastgeber unter anderem durch ein Vier-Punkt-Spiel von Thomas Niedermeier und einige Schnellangriffe im Spiel.

Knackpunkt des Spiels war allerdings eine Phase im dritten Viertel, als die Wolves in beinahe jedem Angriff den Ball leichtfertig aus den Händen gaben und die Jettenbacher dazu ein glückliches Händchen aus der Mitteldistanz bewiesen. Mit einem 13:2 – Lauf übernahmen sie in der 28. Minute erstmals wieder die Führung (57:56).

Nach mehreren Auszeiten lief das Spiel wieder besser für die Wolves und man erkämpfte sich sogar wieder einen Vorsprung von fünf Punkten (65:60). In dieser Phase drehte der Aufbauspieler der Gäste auf, der mehrere Würfe aus schwierigsten Situationen im Korb unterbrachte und so sein Team wiederum mit 67:65 in Führung brachte.

Ein glücklicher Dreipunktewurf von Dominik Stieler verhalf den White Wolves noch einmal kurz zur Führung, doch nach einem Freiwurf und erneut einem starken Zug zum Korb gingen die Jettenbacher mit 72:70 in Führung. Dominik Baier verwandelte im Gegenzug leider nur einen seiner zwei Freiwürfe und die White Wolves vergaben am Ende noch mehrere Wurfchancen. Eine wirklich sehr bittere Niederlage, doch die Spieler werden ihre Wunden lecken und nächste Woche endlich den ersten Saisonsieg einfahren!

Es spielten: Baier 19, Stieler 11, Edelfurtner 10, Niedermeier 9, Ahmetovic 8, Kanygin 7, Maier 5, Rabl 2, Waschk, Raab, Fraas.